StuG III Ausf. G

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    • StuG III Ausf. G

      Nanu, noch kein Fred zu dem so häufig anzutreffenden Panzer? Na dann will ich mal.

      Der StuG III G ist einer meiner Panzer aus Noobzeiten, den ich damals mit knapp 300 Spielen komplett versaut habe. Etwas dieses Unvermögens ist sicher auch noch in den Panzervergleich gewandert, denn dort gab ich dem gleichstufigen SU-85 den Vorzug. Darüber würde ich heute noch einmal nachdenken, wer da "besser" ist. Im Sinne der Einfachheit stimmt das noch, doch wie ich in den letzten Wochen feststellen musste ist der StuG III G richtig gespielt eine Mördermaschine.

      Der StuG III G falsch gespielt hingegen ist ein Opfer.

      Erstmal ZDF (Zahlen, Daten, Fakten):

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      Hier sieht man sehr schön, dass ich den zwei Jahre hab quasi stehenlassen. Nun mit neuer Herangehensweise performed das Ding wie blöd.

      Für die Entnoobung hab ich mir auch noch einmal Gedanken um die Ausstattung und die Kanone gemacht. Früher bin ich mit der 10,5 herumgefahren und jetzt habe ich die 7,5 42 L/70 verbaut. Beides Topkanonen. Erstere ist trollig, zweitere genau mit hoher ROF. Sehr schön auch zu sehen bei tank-compare.blitzstars.com.

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      Zwar hat die Trollgun sogar mehr DPM, das Problem ist aber beim StuG III G nicht das Schaden Machen, sondern - wie ich jetzt festgestellt habe - eigenen Schaden zu vermeiden. Und die Schadensvermeidung geht mit der 7,5 cm besser. Warum ist das so?

      Gespielt wie ein Jäger, manchmal offensiv in der zweiten Reihe, nach Möglichkeit aber sogar flankierend, nah an der Front und unter Ausnutzung der fantastischen Drehwerte Oneshots rasierend bringt der StuG III G erstens Effizienz im Kampf und zweitens kann der Gegner in solchen Fällen halt nicht mehr zurückschießen. Kette ich einen Two-Shot-Heavy ist der während dem Reload zudem oft auch nicht in der Lage, rechtzeitig den Turm zu mir zu drehen, bevor ich ihm den Fangschuss verpasst habe. Und die 7,5 trifft immer und geht immer durch. Ganz im Gegensatz zur Trollgun.

      Zweiter Grund: Beim Snipen aus Entfernung (was auch gut geht mit der 7,5) kann man einen Gegner dauerketten. Und das geht besonders gut von Hochebenen wo man dann zwischen den Schüssen ein Stück zurückfahren kann, damit man sich keine fängt.

      Der Tarnwert ist eher durch- bis unterdurchschnittlich. Ich verzichte daher auf das Tarnnetz, sondern nehme das Heavy-Setup aus Ansetzer, Lüfter, Richtantrieb. Das Erfolgsrezept des StuG III ist die Wendigkeit und die Genauigkeit + Durchschlag der 7,5 cm.

      Auf die Panzerung kann man sich nicht verlassen. Im Panzervergleich habe ich über die riesige untere Wanne geklagt. Geht da eine Gegnergranate rein, brennt zudem sehr gern der Motor. Daher fahre ich offensiv versetzt mit Teamkollegen, sodass ich immer eine Teildeckung durch die Zieldarstellungspanzer habe, nutze Erdwälle + Gun-Depression, Hochebenen oder Löcher, die maximal das obere Drittel rausgucken lassen, das dann doch ganz okay gepanzert ist.

      Wenn ich vergleiche wie ich mich mit dem Ding damals gefühlt abgeackert und nie zu Potte gekommen bin im Vergleich zu jetzt, wo mehr Erfahrung, eine andere Herangehensweise und die andere Kanone dabei ist, fühlt sich jetzt der StuG III G wie ein komplett neuer Panzer an. Ich kann nur jedem empfehlen das mal so zu versuchen. Mir macht er jetzt einen Heidenspaß.
    • Ja, Arnie! Ich habe es vor kurzem auch zur Sanierung nochmal vorgeholt. Bei der ersten Sanierung vor etwa einem halben Jahr war ich schon überrascht. Aber jetzt bin ich hellauf begeistert von der schicken Kiste. Ich weiß noch, wie ich seinerzeit froh war, dass ich endlich den Jagdpanzer IV erreicht hatte. :whistling:
      Ich habe keinen Schimmer, was damals anders war. Offenbar hat man doch mehr dazu gelernt als es einem manchmal vorkommt. Anders kann ich es mir nicht erklären.

      Hier mal meine letzten Stats der allermeist Solofahrten mit drei Panzerassen:
      Ich fahre ihn zu Beginn als typischen Sniper mit der 7,5. Tarnnetz, Ansetzer, Schere sind verbaut. Im Laufe des Gefechts werde ich mobiler, wobei ich den Nahkampf möglichst vermeide, da 520 HP schnell hinüber sind. Die relativ geringe Höchstgeschwindigkeit empfinde ich mitunter nervenaufreibend bei längeren Strecken. Allerdings ist der Geschwindigkeitsverlust bei Unebenheiten und die Wendegeschwindigkeit vorzüglich.

      Allerdings stellt sich auch hier wieder ein Phänomen bei mir ein, dass dem Panzer bald wieder eine Pause verschafft: Es wird immer schwerer das neue Niveau gleich hoch zu halten. Vermutlich wird man einfach zu übermütig.
    • Das Stug ist einer der besten Jagdpanzer, war mal in den Top Ten bei wotbstars, mittlerweile bin ich nur noch im Mittelfeld. X(
      Bei der Betrachtung der Tabelle sticht einem ein Spieler ins Auge der auf Platz 7 nach Star1 plaziert ist und eine WR von 41 % hat. :facepalm:


      Edit: Es handelt sich wohl um einen Datenbankfehler bei WG. # Post kann gelöscht werden.

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      The post was edited 2 times, last by raiwertom ().

    • Das Projekt StuG III G macht erfreuliche Fortschritte:

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      Das wird so langsam einer dieser Panzer, die man immer dann rausholen kann, wenn so gar nichts klappt. Der StuG III G klappt.

      Ich versteh schon gar nicht mehr, warum ich den damals so verkackt habe. So eine fiese Zecke. Ungeheuer schnell, ungeheure Drehung, leicht Hulldown mit vorn sehr guter Panzerung, exakte Kanone mit hoher Pen und hoher Schussfrequenz. Dazu ein guter Tarnwert.

      Am liebsten flanke ich mit dem. Dem Gegner in den Rücken und schöne HE-Dinger in den Allerwertesten. Bevor ein Heavy sich gedreht hat ist man schon wieder weg.

      Es sei denn es geht nach Kastilien. Dort auf den Hügel stellen und den Bereich um die Mühle a la Gatling Gun beharken.

      Ich kann nur jeden empfehlen, sich mit diesem tollen Gerät intensiver zu beschäftigen.